am 30. November

2 x NEIN

Gegen die OECD-Mindeststeuer-Vorlage

& gegen das 9. Steuerrevisionspaket

Unsere Argumente

Zug und die Schweiz gehören bereits heute zu den attraktivsten Steuerstandorten der Welt. Gleichzeitig sind bereits heute die Mieten im Kanton Zug viel zu hoch.

Trotzdem sollen jetzt mit der OECD-Mindeststeuer-Vorlage und dem 9. Steuerrevisionspaket noch einmal Milliarden zugunsten von Konzernen und Superreichen verteilt werden.

Die Leidtragenden sind die Bevölkerung: steigende Mieten, höhere Lebenskosten, weniger sozialer Zusammenhalt. 

 

Nein zur OECD-Mindeststeuer-Vorlage

Gesetz über Standortentwicklung

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Subventionen für Konzerne

Rund 200 Mio. Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer – davon sollen bis zu 150 Mio. jährlich direkt an Grosskonzerne fliessen. Die Bevölkerung geht leer aus – vor allem, weil das Geld im Ausland ausgegeben kann.
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Verschärfung der Wohnungsnot

Noch mehr Standortattraktivität zieht noch mehr Reiche an, treibt die Mietpreise weiter in die Höhe und verdrängt die Bevölkerung. Schon heute mussten tausende Zuger:innen den Kanton verlassen.
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Blankoscheck für den Regierungsrat

Die Exekutive erhält freie Hand, Millionen an Unternehmen zu verteilen und dies ohne demokratische Kontrolle.
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Ungerechte Umverteilung

Die Gelder stammen primär aus verschobenen Gewinnen, die im globalen Süden erwirtschaftet wurden. Statt dort anständige Steuern zu zahlen, erhalten die Konzerne von den Steueroasen im globalen Norden zusätzliches Geld. Das ist grotesk und ungerecht.

Unser Gegenmodell

Wir fordern Investitionen in die Bevölkerung statt in Konzerne:

  • bezahlbarer Wohn- und Gewerberaum
  • bessere Gesundheitsversorgung
  • tiefere Krankenkassenprämien
  • Infrastruktur und öffentlicher Verkehr
  • Klimaschutz
  • Globale Gerechtigkeit = weniger Armut, mehr Frieden, weniger Migration

Zug braucht keine Steuerpolitik für Konzerne und Superreiche, sondern Investitionen in Wohnen, Klima und soziale Sicherheit.

Steueroasen trocknen den Wohnungsmarkt aus. 2× Nein am 30. November schützt den Kanton vor einer weiteren Verdrängung der Bevölkerung und vor einer Steuerpolitik, die nur den Reichsten dient.

Nein zum 9. Steuerrevisionspaket

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Profite nur für Reiche

Von der Revision profitieren vor allem Topverdienende und Millionär:innen. 82 % des Zuger Vermögens sind in Händen der Superreichen.
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Schaden für den Mittelstand

Das Anwerben von Reichen in den Kanton führt zu steigenden Mieten und Lebenskosten. Jede sechste Person im Kanton ist bereits Millionär:in. Normalverdienende, Junge, Familien und Senior:innen finden kaum noch Wohnraum.
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Verdrängung statt Entlastung

Selbst Senior:innen, die steuerlich profitieren könnten, werden durch steigende Mieten zum Wegzug gezwungen.
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Keine Notwendigkeit für weitere Steuersenkungen

Zug ist schon die Nummer 1 im Schweizer Steuerwettbewerb. Eine weitere Steuersenkung ist also unnötig.
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Wohnungsnot verschärft sich

Zwischen 2013 und 2023 mussten 37’000 Menschen aus Zug wegziehen, einer der Hauptgründe war, weil sie keine Wohnung fanden. Diese Tendenz würde durch eine weitere Steuersenkung verschärft.